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PosChor 30 Jahre
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Mit einem Jubiläumskonzert in der gut gefüllten Friedenskirche erinnerte der Hummeltaler Posaunen- chor an sein 30-jähriges Bestehen. Als Impulsgeber des Chores fungierten seinerzeit der damalige Leiter der Volkshochschule Karl Hummel und der in jener Epoche amtierende Pfarrer Hans Fichten- müller, der als Chorleiter die zur Verfügung gestellten Instrumente zum Klingen brachte. Der sich inzwischen im Ruhestand befindliche Seelsorger verwies in seinem Grußwort auf eine mühsame Auf- bauphase und anerkennend bemerkte er: „Die kleine Pflanze hat sich nun zu einem stattlichen Baum mit starken Wurzeln entwickelt.“. Unter der Leitung von Christine Arneth wagt der Chor unterdessen auch anspruchsvolles geistliches und weltliches Liedgut und die immer wieder applaudierenden Besucher konnten sich davon über- zeugen, dass der Chor auch seinen eigens hoch gesteckten Ansprüchen gerecht wird. Innerhalb des vielseitig zusammengestellten Programms dürfen der „Tango aferrado“ von Thomas Riegler wegen seiner rhythmischen Betonung, das von akzentuierten Passagen mit kraftvollen Posaunen dominierte und vom sanften Orgelspiel begleitete „Rondeau“ von Jeremiah Clarke sowie die Trompetensolo der Youngster Maximilian Arneth zur „Sonata“ von Georg Philipp Telemann und ein Raggamuffin von Felix Arneth hervorgehoben werden. Mit der dezenten Einbindung einer Kesselpauke erhielten die Loblieder „Tut mir auf die schöne Pforte“ und „Ich lobe meinen Gott“ ein sonores Klangbild mit einer extravaganten Betonung. Die Flexibilität des Chores sorgt mit der Aufdeckung versteckter Talente auch immer wieder für Überraschungen. Dazu zählten die Gesangseinlagen der Musikstudentin Maria Ostermeier, die bei den Liedern „Gib mir die richtigen Worte“ und „Vergiss es nie“ mit einer brillanten Sopranstimme bezauberte.
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Der vom Bassisten Ulrich Seizinger humorvoll verfasste Rückblick berichtete von den personell tragenden Säulen im Chor. Die bereits erwähnte Chorleiterin Christine Arneth sorgt mit ihrem musikalischen Perfektionismus und dem eingeforderten Übungsfleiß nicht nur für den exponierten guten Ton, sondern sie arrangiert als unermüdlicher Aktivposten auch die Teilnahme an über- regionalen Veranstaltungen (z.B. Kirchentage). Obfrau Monika Friedrich organisiert und managt mit großem Engagement alle wichtigen Termine und ist mit der Pflege der bestehenden Partner- schaften betraut. Damit trägt auch sie zum Verdienst um ein freundschaftliches und geselliges Klima im Chor bei. Eine weitere wichtige Säule stellt sich in der von Anne Müller betreuten Nachwuchsausbildung dar. So ist es ihr Verdienst, dass immer wieder gut ausgebildete Talente in den Chor integriert werden können. Der Rückblick wurde von Anne Müller mit einem Bilderstreifzug begleitet.
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Prädikant Hans Hochgesang bedankte sich im Namen der Kirchengemeinde für den vom Chor in die Gottesdienste eingebrachten musikalischen Reichtum und formulierte den Klang von Posaunen aus den von Menschen wiedergegebenen Empfindungen: „Wenn der Posaunenchor spielt ist es, als würde die Sonne aufgehen.“ Hans Hochgesang blieb es vorbehalten, einige Posaunisten für ihre langjährige Treue zum Chor zu ehren. Dies sind im Bild oben, obere Reihe von links: Thomas Zöller (35 Jahre mit Einbezug seiner vorhergehenden Bläserjahre), Monika Friedrich (25 Jahre), Mirjam Popp (5 Jahre), Maria Ostermeier (10 Jahre), untere Reihe von links Matthias Raithel (5 Jahre), Matthias Feilner (25 Jahre), Günther Gamstätter (35 Jahre, mit Einbezug seiner vorhergehenden Bläserjahre), Alfred Popp (25 Jahre) und Reinhard Ostermeier (10 Jahre). Aus beruflichen Gründen konnte das Gründungsmiitglied Karl-Heinz Feilner nicht anwesend sein. Auf dem Bild sind zudem Prädikant Hans Hochgesang, untere Reihe 2. von links und die Chorleiterin Christine Arneth, 3. von links, vertreten. Als Anerkennung für ihre Verdienste wurde die Chorleiterin Christine Arneth (Bild oben rechts) von Traudl Ahner gelobt und beschenkt. Hans Sponsel
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Beim abschließenden Empfang im Gemeindehaus ließ der Partnerchor aus Geising im Erzgebirge nochmals die Posaunen erklingen. Chorleiter Ingolf Fischer stellte das Verbindende, nämlich mit der Musik den Menschen eine Freude zu bereiten, in den Vordergrund seiner Ansprache. Der Instrumentalchor überbrachte seine Glückwünsche musikalisch mit dem Lied <May the Lord send angels>. Bei dem Jubiläumskonzert wurde kein Eintritt erhoben. Die Spenden finden einerseits für einen guten Zweck und andererseits für die eigene Chorarbeit Verwendung. Am darauf folgenden Sonntag bereicherten die beiden Chöre aus Hummeltal und Geising den Gottesdienst mit vielen schönen Liedern.
Als Nachtrag sollen auch die Gründungsmitglieder nicht unerwähnt bleiben: Als Impulsgeber fungierten, wie bereits im Text erwähnt, Karl Hummel und Pfarrer Hans Fichten- müller. Zu den Posaunisten des ersten Chores zählten u. a.: Karl-Heinz Feilner, Rüdiger Fichten- müller, Achim Gruber, Marlies Gruber, Michael Müller, Anneliese Popp, Christian Popp, Volker Reichhardt, Jochen Schmidtchen, Dietrmar Stiefler und Helmut Stiefler.
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Gemeinsamer Chor Geising und Hummeltal
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Am nachfolgenden Sonntag musizierten die Posaunisten aus Geising und die Hummeltaler gemeinsam beim Gottesdienst.
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